Körperzweifel bei Mädchen – Warum Vergleiche so weh tun | Interview mit Johanna | Teil 2
Shownotes
Was hilft wirklich, wenn du dich in deinem Körper nicht wohlfühlst?
Im zweiten Teil des Gesprächs mit Johanna gehen wir noch tiefer:
Wir sprechen darüber, wie du mit Unsicherheiten im Alltag umgehen kannst –
gerade dann, wenn andere über dich urteilen oder du merkst, dass du dich selbst ständig vergleichst.
Johanna teilt ehrlich:
– warum Gedanken wie „Ich bin nicht genug“ so hartnäckig sind
– was dir helfen kann, wieder freundlicher mit dir selbst umzugehen
– wie Social Media dein Körperbild beeinflusst
– und warum es nicht darum geht, perfekt zu sein
Außerdem sprechen wir darüber:
– warum regelmäßiges Essen und Trinken so wichtig für deinen Körper sind
– wie du besser auf dich achten kannst, ohne dich unter Druck zu setzen
– und wie du das Gespräch mit deinen Eltern suchen kannst, wenn du dir zu Hause Veränderungen wünschst – zum Beispiel beim Thema Ernährung
Diese Folge ist für dich, wenn du oft an dir zweifelst,
dich vergleichst
oder das Gefühl hast, nicht richtig zu sein.
Du bist nicht allein damit.
Wenn dir diese Folge guttut, teile sie gern mit einer Freundin, die das auch hören sollte.
Podcast „Girls Only – Quatschen. Zuhören. Verstehen.“
Für Mädchen, die dazugehören wollen – und gleichzeitig spüren, dass da mehr in ihnen steckt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Speaker 1: Hey, schön, dass du da bist. Dies hier ist dein Ort zum Durchatmen. Wenn der Kopf voll ist, das Herz schwer oder du einfach das Gefühl hast, keiner versteht mich so richtig. Dann bist du hier genau richtig. Dieser Podcast ist für dich, Wenn du irgendwo zwischen dreizehn und siebzehn bist und das Leben manchmal einfach zu viel ist, dann brauchst du kein Ratgeber, sondern jemanden, der dich wirklich versteht. Girls only quatschen, zuhören, Verstehen ist dein Podcast für alles, was sonst oft verschwiegen wird. Gefühle. Streit. Liebe. Familie. Körper. Alles, was dich wirklich bewegt. Und falls ihr gerade eine Mama oder Papa zuhört, vielleicht bekommt ihr heute ein kleines Stück mehr Verständnis für das, was in eurer Tochter gerade passiert. Ich bin Kathrin, Familienberaterin, Zuhörerin mit Herz und die Stimme, die dich durch diesen Podcast begleitet. Lass uns einfach mal reden. Und damit steigen wir direkt wieder ein in das Gespräch mit Johanna. Im ersten Teil hast du gehört, wie schnell man anfangen kann, an sich selbst zu zweifeln, Wie sehr Vergleiche und Gedanken von außen beeinflussen können, wie du dich selbst siehst. Und genau da machen wir jetzt direkt weiter. Wir schauen uns an, was dir im Alltag wirklich helfen kann, wenn du unsicher bist oder dich unsicher fühlst. Und wenn andere über dich urteilen oder wenn du vielleicht merkst, dass du dich selber immer wieder klein machst. Und jugendliche Mädchen, die sind ja auch, sage ich jetzt mal, von zu Hause noch abhängig. Also die Eltern kaufen das zu essen, da ist es. Das ist ja sicherlich auch noch mal so ein Einfluss darauf, was dann das entsprechende Mädchen ist. Ich rede jetzt eher davon, wenn ihr zum Beispiel nur Pommes oder Fertiggerichte auf den Tisch kommen. Hast du da einen Tipp Wie. Wie das? Wie die in Kontakt treten können, damit halt die Eltern andere Lebensmittel besorgen?
00:02:13: Speaker 2: Liebevolle Kommunikation. Den Podcast hier vorspielen. Eine Instagramseite schicken? Ja, also die Grundlage von allen Veränderungen ist ja immer Kommunikation. Also das heißt, dass sie am besten nicht das Gespräch zwischen Tür und Angel sucht, sondern sich mit den Eltern hinsetzt und sagt Hey Mama, hey Papa, ich habe da was. Ich fühle mich in meinem Körper gerade nicht so wohl und ich möchte gerne was verändern. Ich merke, unsere Ernährung hier zu Hause tut dem nichts Gutes. Ist es in Ordnung für euch, wenn wir da eine Veränderung reinbringen? So zum Beispiel. Und dann kann sie ja auch direkt. Also ich meine, man kann ja so geil, gesund und lecker kochen zum Beispiel. Heute gab es bei mir Makkaroni und Käse mit Schinken oder bzw mit Hähnchenbrust kleingeschnitten und ich finde das schmeckt so lecker und es ist so nährstoffreich und so gut. Also es gibt ja auch im Internet Unmengen an gesunden, leckeren Rezepten, die gut für den Körper sind und da einfach sich wirklich mal mit den Eltern dann auch zusammen hinzusetzen, in der Hoffnung, dass die Eltern natürlich offen dafür sind und dann zu sagen Hey Mama, Papa, wie findet ihr das Rezept? Wollen wir das mal zusammen ausprobieren? Oder das oder das oder das? Oder Ich möchte jetzt gerne für mein Brot aufschnitt. Für die Schule möchte ich jetzt bitte Hähnchenbrust gekauft haben. Ich möchte bitte Käse light, meinetwegen. Oder Harzer Käse. Können wir das bitte beim nächsten Mal einkaufen? Harzer Käse ist so eine geile Eiweißquelle und macht lange satt Gute Energie. So was, Ne, das, dass man wirklich das ehrliche Gespräch mit den Eltern sucht.
00:03:58: Speaker 1: Okay. Mir ist dazu jetzt gerade selber noch was eingefallen. Es wäre vielleicht auch eine super Möglichkeit, wenn das Mädchen einfach sagt Ich gehe jetzt selber mal einkaufen. Wenn es sich traut. Je nachdem, wie alt es natürlich ist. Aber ich denke, die meisten jugendlichen Mädchen machen das schon, um da quasi ja schon mal so eine Auswahl an Produkten mit nach Hause zu bringen, was dann alle austesten können. Das sollte man schon mit den Eltern absprechen, dass man da vielleicht ein Budget zur Verfügung bekommt und das die Eltern sich vielleicht auf diesen Test mal einlassen. Okay, mein Kind geht jetzt sage ich jetzt mal für fünfzig Euro einkaufen und wir schauen mal, was wir vielleicht auch gemeinsam kochen können.
00:04:42: Speaker 2: Ja, ist ja auch ein mega Akt der Selbstverantwortung, da wirklich auch in das in die Selbstständigkeit zu kommen. Proaktiv auf die Eltern, die einen erzogen haben, auf sie zuzugehen und zu sagen Hey, seid ihr vielleicht offen für was cooles Neues?
00:04:59: Speaker 1: Ja, eben genau. Was bedeutet denn für dich zum Beispiel ein starker Körper? Wenn du jetzt also im Hinblick wirklich auf jugendliche Mädchen also was, was kannst du denn mitgeben.
00:05:12: Speaker 2: Was ich lernen durfte? Dünnsein ist sowas von neunzehn hundert neunzehn hundert sechzig. Stark sein, stark und sexy und geformt und selbstbewusst. Das ist zwei tausend fünf und zwanzig zwei tausend sechs und zwanzig. Und diese Stärke, dieses Selbstbewusstsein, Diese Energie. Energie kommt nur durch Energiezufuhr von außen, durch Nahrung, durch Nährstoffe, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette. Nicht nur Kohlenhydrate. Du brauchst auch Eiweiß und Fett über eine gesunde Art und Weise, ne? Und das ist das, was wir heute leben dürfen. Dass wir unseren Körper stärken durch Kräftigungseinheiten. Und nein, das müssen nicht sieben mal die Woche dreißig Minuten High Intervalltrainings von Pamela Reif oder sowas sein. Muss es überhaupt nicht. Es reicht schon ein kleiner strukturierter Trainingsplan, wo die Beinmuskulatur aktiviert wird, die Rumpfmuskulatur alles mögliche einmal aktiviert wird. Und wenn man das einmal oder zweimal in der Woche regelmäßig aktiviert, kann man das schon in fünfzehn bis zwanzig Minuten Training zweimal in der Woche super gut abhaken. Also was heißt abhaken, integrieren? Es soll ja keine To Do Liste sein, sondern es soll ein Add on sein. Das. Und wenn wir trainieren, erhöht das unser Selbstbewusstsein. Wenn wir uns wohl im eigenen Körper fühlen, erhöht das unser Selbstbewusstsein und das Ganze. Also das Training wirkt erst, wenn dem Körper auch die richtigen Nährstoffe hinzugefügt werden und die richtigen Mengen. Das ist natürlich jetzt von Person zu Person individuell. Aber erstmal die grobe Faustformel ordentliche Mahlzeiten, nicht nur eine halbe Scheibe Brot. Das reicht nicht aus. Ich weiß noch, damals bin ich teilweise mit Hunger, mit knurrendem Magen ins Bett gegangen und dachte Ja, geil, jetzt habe ich es wieder richtig diszipliniert geschafft. Aber das braucht es nicht. Definitiv nicht. Wir dürfen satt sein, Wir dürfen genügend essen. Wir dürfen mal Nudeln essen, wir dürfen mal Pasta essen. Das gehört alles zu einem gesunden Alltag mit dazu. Und diese Nährstoffe aus Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten. Die, die helfen deinem Körper, dass sie die Muskeln überhaupt aufbauen können, um wiederum selbstbewusst zu werden. Stark, voller Energie. Ich sag mal auch straff zu werden und den Körper gezielt auch zu straffen.
00:07:42: Speaker 1: Ich denke, es ist sowieso sehr wichtig, gerade die Mädchen, die dann auch viel in der Schule sitzen. Aktuell ist ja der Schulsport doch sehr reduziert, zumindest bei uns hier in Dresden Sachsen. Da noch mal so einen guten Gegenpol zu haben, ist glaube ich unglaublich wichtig.
00:07:59: Speaker 2: Ja, und Spazierengehen. Oft haben ja die Schulen Schulhöfe und da kann man ja meist zum Beispiel im Park oder so einfach eine Runde spazieren gehen. Oder draußen kommt man auch gleichzeitig raus an die frische Luft. Das Gehirn kann mal ein bisschen durchgepustet werden von den ganzen Schulzeug, was da gerade alles so präsent ist. Das ist das Beste, was wir unserem Körper antun können. In der Schulhofpause wirklich mal aktiv mit den Freundinnen ein bisschen spazieren gehen, Runden laufen, zum Busbahnhof laufen, zur nächsten Bushaltestelle laufen. Nicht die möglichst nächste nehmen, sondern vielleicht die übernächste nehmen oder sowas. Mehr Aktivität in den Alltag einbauen. Und das reduziert dann natürlich auch dieses ständige Sitzen in der Schule oder kompensiert das dann.
00:08:45: Speaker 1: Na ja, und es fährt ja das Nervensystem unglaublich runter. Also wenn man sich gestresst fühlt oder wenn man so einen Druck spürt in der Stunde, weil halt der Tag schon ziemlich lang war, dann ist so ein kurzes Durchpusten, wie du es gerade gesagt hast, schon total wichtig. Und die Bewegung?
00:09:03: Speaker 2: Ja, absolut.
00:09:04: Speaker 1: Das sehe ich genauso. Was würdest du zum Thema Trinken sagen?
00:09:09: Speaker 2: Auch unfassbar wichtig. Wenn wir zu wenig trinken, sind wir unfokussiert und haben keine Kraft. Als grobe Faustformel Pro fünf und zwanzig Kilo Körpergewicht ein Liter Wasser. Ungefähr der Grund. Und ich weiß noch früher hat meine Mama immer gesagt trinken, trinken, trinken und gesund essen. Aber ich habe immer nie verstanden. Ja, aber warum denn? Ich brauchte immer einen Grund dafür. Und jetzt der Grund, liebe Mädels. Weil, wenn du alleine zwei Prozent. Das wären jetzt mal Fakten. Wenn du alleine zwei Prozent dehydriert bist, dann signalisiert dir dein Körper Durst. Du bist durstig. Also wenn du zwei Prozent schon dehydriert bist, dann bist du durstig. Dann ist es schon zu spät. Wenn du nur ein Prozent dehydriert bist, also dann spürst du noch gar nicht mal Durst. Dann ist das ein Sein Fall im Training wie auch im fokussiert sein von zehn Prozent. Das heißt trinken, trinken, Trinken. Am besten lieber einmal in der Stunde mehr auf Toilette rennen, weil du, weil du pullern musst, Weil du genügend getrunken hast, als dass du den ganzen Tag nicht pullern gehen möchtest. Weil du zu wenig nicht pullern gehst, weil du zu wenig getrunken hast. Also wirklich Trinken ist so essenziell und am besten so wenig wie möglich Zucker da drin, weil das ist dann teilweise so viel Bullshit, der einfach unnötig ist. Natürlich kann man auch gesüßte Getränke integrieren, wenn man jetzt Wasser nicht nur nicht nur pur bekommt. Aber dann lieber mal eine Zitrone reinschnippeln oder am Abend das Wasser aufsetzen, heiß werden lassen, dann bisschen Obst rein und dann aufgießen. Dann hast du auch Geschmack mit drin, was du super gut aus oder im Notfall mit Zero Getränken, die wiederum dann weniger unnötige Kalorien hat. Wobei das natürlich jetzt auch nicht in Rechnen ausarten soll, aber einfach, dass wir dieses Bewusstsein dafür haben. Über Getränke können wir ja auch sehr viel Kalorien zu uns führen und Zucker, der einfach unnötig ist. Deshalb da einfach das Bewusstsein schulen und lieber fokussiert. Wirklich Wasser, Tees, ungesüßte Getränke. Ja.
00:11:22: Speaker 1: Okay. Was würdest du denn Mädchen raten, die in der Schule wegen ihrem Aussehen ständig runtergemacht werden? Also jetzt vielleicht nicht unbedingt das Gewicht, aber keine Ahnung, das ist irgendwie dann eine andere Frisur. Oder sie sind anders geschminkt. Ja, wollen sich halt selbst ausprobieren, aber kommen da in der Schule bei ihren Mitschülern nicht so gut an?
00:11:46: Speaker 2: Oh, das ist eine super wichtige Frage. Ja, die stärkste Antwort. Und ich weiß, das ist die. Das ist die schwierigste Umsetzung. Die stärkste. Es gibt einen Scheiß darauf. Gib einen Scheiß darauf, was die anderen sagen und denken. Ich weiß, wir wollen alle ankommen in der Schule. Wir wollen alle cool sein. Wir wollen alle unseren Freundeskreis haben. Wir wollen alle nicht ausgeschlossen sein. Nee, aber wenn dem so ist, dass jemand dich dafür ärgert oder vorverurteilt oder whatever. Der stärkste Akt der Selbstliebe ist nicht, darauf zu reagieren, dein Ding zu machen und dich nicht davon beeinflussen zu lassen. Einfach mal selbst zu testen und zu fühlen, wie es sich für dich anfühlt. Ich sag immer gerne Stell dir vor, alle Leute um dich rundherum wären Affen. Wie würdest du dann denken? Ja.
00:12:45: Speaker 1: Das ist eine gute Frage.
00:12:48: Speaker 2: Ich weiß, es ist immer leichter gesagt als getan, weil wir selbst wir selbst prägen. Ja, unseren. Unser Denken aufgrund der anderen. Unser Denken wird ja geprägt aufgrund von unseren Eltern, aufgrund von den Mitschülern, aufgrund von den Lehrern usw aber mal völlig frei zu denken, fernab von diesen Leuten. Das ist der next step, das Next level Shit.
00:13:12: Speaker 1: Ja, ach Mensch, jetzt haben wir so viel schon besprochen innerhalb kürzester Zeit total verrückt. Ich möchte dir gerne noch ein, zwei Abschlussfragen stellen. Ich weiß Bzw ich vermute das es hier auch einige Zuhörer gibt, die nicht zwischen dreizehn und siebzehn Jahren jung sind, sondern Eltern sind von jugendlichen Mädchen. Was möchtest du diesen Eltern mitteilen?
00:13:41: Speaker 2: Sei Vorbild, sei Vorbild. Sei ehrlich zu dir selbst, Teile auch deine Teile, auch deine eigenen Struggle. Es ist so eine Stärke, auch vor Kindern zu teilen. Wenn du zum Beispiel nicht in deinem eigenen Körper dich wohlfühlst und dann aber aktiv etwas dafür zu tun, dass es sich ändert. Ich finde es so stark, wenn wir einen Painpoint haben und aktiv dafür losgehen, um diesen Painpoint zu reduzieren. Zum Beispiel im eigenen Körper nicht wohlfühlen, wenig Energie im Alltag haben, schlecht schlafen können oder sowas. Setz dich auch mal mit deinem Kind. Also wenn du jetzt erwachsene Mama bist oder Papa, setz dich mit deinem Kind hin und rede offen mit ihm oder ihr darüber, was dich auch beschäftigt. Ich hätte mir das gewünscht von meinen Eltern. Und dann entscheidet gemeinsam, welche Strategien ihr angeht, die familiär gut passen. Hey mein Kind, hast du Bock, mal neue Rezepte mit uns auszuprobieren? Hast du Lust, dich vielleicht auch mal mit in die Küche zu begeben? Es muss auch gar nicht zeitaufwändig sein. Ich meine gesundes Essen. Ich koche mein Essen innerhalb von fünf bis zehn Minuten, weil ich nicht gerne in der Küche stehe. Also es muss gar nicht zeitaufwändig sein. Das ist ja auch einer der größten Irrglauben. Gesund essen dauert lange und kostet viel. Das stimmt gar nicht. Ja, also Kommunikation, Planung, Hinsetzen, nicht zwischen Tür und Angel machen, sondern wirklich Zeit dafür nehmen und Vorbild sein. Immer Vorbild sein. Das sage ich auch den Frauen im Coaching, die klar kommunizieren, dass es ihnen schwer fällt, mit den Kindern umzugehen. Ich sage immer gerne Ja, deine Kinder gucken, gucken, gucken, gucken. Und irgendwann machen sie es vielleicht doch mal mit, selbst wenn sie am Anfang sich dagegen sträuben.
00:15:30: Speaker 1: Und jetzt noch eine letzte Frage Was möchtest du denn Mädchen so zum Abschluss mitgeben? Du hast zwar schon so ein paar Sachen gesagt, aber gibt es irgendwas, was jetzt wirklich besonders wichtig ist, gerade auch in der Zeit von Social Media?
00:15:47: Speaker 2: Ich habe zwar schon zwei, drei Mal gesagt, aber wenn du jetzt ein Mädchen bist, das zuhört, egal was andere sagen, du bist gut so wie du bist, Du bist gut genug, so wie du bist. Egal ob mit mehr oder mit weniger Gewicht, egal ob mit blonden oder braunen Haaren. Egal, mit eins, siebzig oder ein hundert dreißig. Okay, eins dreißig ist vielleicht ein bisschen klein. Aber scheiß drauf, was von außen zu sehen ist. Viel wichtiger ist das, was in uns drin ist, Wie wir uns geben, wie wir mit anderen Menschen agieren, wie wir denken und wie wir handeln. Das ist das, was wirklich zählt. Und wenn du einen Painpoint im Außen verspürst, also zum Beispiel, dass du dich nicht wohl im eigenen Körper fühlst. Erstmal hör auf, dich zu vergleichen mit anderen unrealistischen Bildern, vergleiche dich höchstens mit dir selbst und schau, welche Steps du heute gehen kannst, die du realistisch umsetzen kannst. Zum Beispiel eine halbe Stunde spazieren gehen, eine Eiweißquelle pro Mahlzeit mit integrieren. Solche kleinen realistischen Handlungen das Handy abends mal zwanzig Minuten eher wegpacken, um den Schlaf zu priorisieren. Klar, man sagt heutzutage immer Ja, Schlaf ist wichtig. und früher als Kind wollte ich es auch nicht wahrhaben. Aber ich weiß noch, wie scheiße mit mit welchen linken Beinen ich jeden Morgen aufgestanden bin, weil ich einfach viel zu wenig geschlafen habe. Wenn wir mehr schlafen, haben wir, verdankt uns das unsere Lebensqualität auch um ein Vielfaches. Priorisiere dich und deine Gesundheit und gehe dafür los und mach kleine Schritte. Keine Risiken, Kleiner.
00:17:30: Speaker 1: Sehr schön. Ja, Das war doch ein schöner Abschluss. Ich danke dir ganz, ganz herzlich, liebe Johanna, dass du mit mir heute dieses Interview geführt hast und wünsche dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute.
00:17:44: Speaker 2: Dankeschön. Ja, auch.
00:17:48: Speaker 1: Wenn dich diese Folge berührt hat, dann teile sie gern mit einer Freundin, die sich vielleicht genauso fühlt. Nächste Woche schauen wir uns wieder etwas an, das viele beschäftigt, auch wenn man nicht immer darüber spricht. Schön, dass du heute dabei warst. Deine Katrin.
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